2007 Herbsttour
Teutoburger Wald
Im Bundesland NRW durchstreiften wir auf unseren Bikes bei der Herbsttour 2007 den geschichtsträchtigen "Teutoburger Wald". Los ging es am Freitag in Bad Bramstedt Richtung Rade an der BAB 1, um den Rest der Teilnehmer einzusammeln und gemeinsam auf Nebenstraßen Richtung Verden zu fahren, wo wir eine Tankpause einschieben mußten ( "Fazer" hatte schon das große "P" in den Augen).Nach dem Tankstopp ging es weiter nach Großenheerse kurz vor Minden, um im Bikertreff "Zur Speiche" eine Mittagspause einzulegen.
Nach Currywurst/Pommes und Strammer Max hielten wir in Minden, um uns das "Brückenwunder" (hier überquert der Mittellandkanal in einer Brückentrasse die Weser) anzuschauen. Im letzten Teilstück fuhren wir dann über Rinteln und Bikertreff Günter´s Kurve zu unserem Quartier, dem Hotel "Haus Breiding" in Extertal-Almena. Saubere und schöne Unterkunft, gutes und reichliches Essen sowie nette und freundliche Bedienung.Samstag dann unsere Rundtour durch den Teuto, und nach nicht einmal 10 km die erste Serpentine - richtig gelesen - damit hatte keiner gerechnet. Es sollte nicht die Letzte gewesen sein. Auf kleinen wenig befahrenen Nebenstraßen waren die Externsteine bei Bad Meinberg unser erstes Ziel. Imposante beeindruckende Felskombinationen - die man gegen Gebühr besteigen kann - mitten im Wald. Das der Parkplatz auch gebührenpflichtig ist - selbst für Kräder - na ja !!! 20 km weiter dann der nächste Stopp, um uns Arminius, der Cherusker - das Hermannsdenkmal auf dem 386 m hohen Teutberg (auch Grotenburg genannt) anzuschauen. Das das Besteigen des Denkmals sowie der Parkplatz Gebühren kosten, scheint in dieser Gegend normal zu sein. Ein monumentales Bauwerk von 53 m Höhe, geschaffen von Ernst von Bandel, thront es bei Detmold über den Teuto. Danach ging es im großen Bogen durch Augustdorf, Verl, Steinhagen um Bielefeld herum zum Waldhotel "Peter auf´m Berge" in Hoberge, um dort die gewohnte Mittagspause durchzuführen. Nach dieser ausgiebigen Pause fuhren wir durch Werther, Halle/Westf. auf der B 68 an der Ravensberg vorbei nach Dissen. Von dort über schöne kurvenreiche Straßen und Orte wie Wellingholzhausen, Neuenkirchen, Wetter, Buer, Hüllhorst zum nächsten touristischen Ziel, dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal bei Porta-Westfalica. Ein ebenso ergreifendes monumentales Bauwerk von 88 m Höhe zu Ehren Kaiser Wilhelm I. Vom 210 m hohen Wittekindsberg hat man einen herrlichen Ausblick über das Wesertal. Hier ist noch alles kostenlos, das Parken sowie das Besichtigen des Denkmals !! Die letzte Etappe führte uns bei Möllbergen an die Weser, die wir bis Vlotho entlang fuhren um sie dort zu überqueren. Auf kleinen Nebenstraßen und etlichen Kurven erreichten wir dann wieder unsere Unterkunft. Sonntagmorgen nach einem deftigen Frühstück ging es zurück gen Norden durch Hess.-Oldendorf, Bad Münder, Barsinghausen, Neustadt/Rbge in den Gasthof Gließmann in Wurfelade zur Mittagspause. Nach einem herzhaften Essen fuhren wir über Schneverdingen in der Lüneburger Heide hoch an die BAB 1, um dort die Tour offiziell zu beenden und sich zu trennen.
Das am Freitag und Samstag beim gemütlichen Beisammensein Bier, Wein, Friesengeist und Cola/Barcadi nicht zu kurz kamen, braucht man wohl nicht erwähnen. Mit dem Wetter hatten wir wieder absolutes Glück: an allen 3 Tagen Sonnenschein und angenehme 20°-21° C , kein REGEN !!!
Tourlänge: ca. 268 km !
Fazit: Sehr schönes kurvenreiches Mittelgebirge mit Serpentinen und wer sich für Kultur und deutsche Geschichte interessiert, ist hier genau richtig !!